Sieben Module, ein gemeinsames Ziel.
Begleitet durch ein Transferprojekt, das von den teilnehmenden Unternehmen eingebracht wird.

Was ist der/die VeränderungsMacher*in? Die Qualifizierungsmaßnahme VeränderungsMacher*in zielt auf eine Verbindung zwischen einer zielgerichteten Personalentwicklung und Organisationsentwicklung in Unternehmen ab. Ein betriebliches Veränderungsprojekt dient als Transfer-Grundlage, in das neu erworbenes Wissen direkt einfließen kann und Initiative für eine erfolgreiche Umsetzung übernommen wird. In mehreren Modulen erfahren, erleben und erlernen VeränderungsMacher*innen eine zielgerichtete Kompetenzerweiterung ihres Handlungsspektrums zur aktiven Belgeitung von Veränderungsprozessen. Soziale und methodische Kompetenzen sowie Wissensinput zu den aktuellen Zukunftstechnologien sind Teil der Maßnahme. Darüber hinaus werden mit der Qualifizierung externe Impulse zu Digitalisierungs- und Innovationstrends der Zukunft sowie zum Veränderungsmanagement gesetzt.

Die Zielgruppe

Unser Mehrwert für Sie? Klicken Sie auf die jeweilige Box und erhalten Sie einen Einblick.

Nutzen Sie die Chance für …
1.   Ihre Teilnahme an einer erprobten, praxisorientierten Qualifizierung mit Zertifikat.
2.   Ein Training der relevanten Zukunftskompetenzen, die in der Transformation gefragt sind.
3.   Ein Training der Vorgehensweisen zur Unterstützung und Motivation von Kolleg*innen in Veränderungsprozessen.
4.   Die Bereicherung Ihrer eigenen Arbeitsaufgaben und zur Verwirklichung Ihrer Möglichkeit
      zur Weiterentwicklung im Unternehmen, nach der Teilnahme.
5.   Um einen Beitrag zur Gestaltung eines attraktiven Arbeitsumfeldes zu leisten.


Lassen Sie Ihre VeränderungsMacher*innen im Tandem qualifizieren und sichern Sie Ihrem Unternehmen damit …
1.   Einen Beitrag zur erfolgreichen Gestaltung der Transformation, die von den Beschäftigten getragen wird.
2.   Eine effektive Verbindung zwischen einer bedarfsgerechten Personalentwicklung und Organisationsentwicklung.
3.   Externe Impulse zu Digitalisierungs- und Innovationstrends sowie zielgerichteten Veränderungsmanagement.
4.   Ein betriebliches Veränderungsprojekt als Transfer-Grundlage, das die Effekte der Qualifizierung direkt in
      Ihrem Unternehmen sichtbar macht.




 

 

Die Module

Die Module dieser sechsmonatigen Qualifizierungsmaßnahme basieren auf einer Vielzahl von wissenschaftlich fundierten Konzepten. Sie umfassen u.a. eine zielgerichtete Einführung in die Umsetzung von Veränderungsmaßnahmen, Wissen zu Veränderungs- und Digitalkompetenz sowie Stärkung der eigenen Veränderungsmotivation und für die Transformation.








Die Merkmale

"Die Qualifizierung zum/zur VeränderungsMacher*in ist kein klassisches Weiterbildungsformat. Sie ist ein neuer Ansatz, mit dem wir tatsächlich in der Organisation etwas verändern können." ~ Prof. Dr. Simone Kauffeld, Lehrstuhl für Arbeits-, Organisations- & Sozialpsychologie TU Braunschweig.
Was zeichnet diesen neuen Ansatz aus?


Mehrwert-Icon: Begleitung

Begleitung durch die Qualifizierung

Eine digitalisierte Begleitung fördert kontinuierlich die individuelle Entwicklung der Teilnehmenden und baut Veränderungsmotivation auf. Das Begleitungs-Tool bietet Teilnehmenden Orientierung, Reflexionsmöglichkeiten und Feedback, um die eigenen Veränderungsprojekte voranzutreiben.

Mehrwert-Icon: Fokus

Fokus der Qualifizierung

Die Qualifizierung zum / zur VeränderungsMacher*in fokussiert zukunftsgerichtete Kompetenzen, um die Motivation zur Transformation zu stärken. Im Zentrum stehen daher die Digital- sowie die Veränderungskompetenz.

Mehrwert-Icon: Plattform

Eine Plattform nach Lernbedarf

Das innovative Qualifizierungskonzept wechselt zwischen Präsenz- und Online-Formaten ab, die individuell, an den persönlichen Bedarf anpassbar und mit direktem Bezug zum Arbeitsplatz nutzbar sind.

Mehrwert-Icon: Trainer*innen

Dozierende & Trainer*innen

Um die Aktualität und Fundiertheit unserer Inhalte sicherzustellen, werden sämtliche Vorträge und Trainings von Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis geleitet. Der interdisziplinäre Beirat der Qualifizierung berät darüber hinaus.

Mehrwert-Icon: Dartscheibe

Erfolgsmessung für Unternehmen

Zusätzlich zur spürbaren Umsetzung des Transferprojekts im Unternehmen, misst die begleitende Evaluation den Erfolg der Qualifizierung. Das Projekt VeränderungsMacher*in setzt zur Sicherung des Lerntransfers auf eine Kombination von unterschiedlichen Evaluationstechniken

Mehrwert-Icon: Netzwerk

Tandems und kollegiale Beratungen im Netzwerk

Teilnehmende bilden Tandems aus dem Unternehmen, um sich auf ihrem Lernweg gegenseitig zu unterstützen. Kollegiale Beratungen in der Qualifizierung ermöglichen die Weitergabe des Wissens und der Erfahrungen untereinander. Die VeränderungsMacher*innen bilden ein Netzwerk.

Mehrwert-Icon: Zielgruppe

Die Zielgruppe

Die Qualifizierung zum/zur VeränderungsMacher*in wurde gezielt für Beschäftigte ohne Führungsverantwortung aus gewerblichen und produktionsnahen Tätigkeitsbereichen konzipiert.

Mehrwert-Icon: Projekt

Organisationsentwicklung durch das Transfer-Projekt

Um den Transfer des Gelernten in die Praxis sicherzustellen, bearbeiten die Teilnehmenden ein begleitendes Praxisprojekt in Abstimmung mit der Geschäftsführung. Gelernt wird so direkt für die Anwendung im Unternehmen. Veränderung im Unternehmen wird direkt angestoßen.


Die Evaluation

Zeigt die Qualifizierung Wirkung? Warum nur eine maßgeschneiderte Evaluation Aufschluss über die Wirksamkeit und den Praxistransfer gibt.

Ein häufig auftretendes Problem bei Trainings und Weiterbildungsmaßnahmen zur umgreifenden Personalentwicklung sind Transferlücken, denn ist nur 10-30 % des Gelernten in Seminaren oder Trainings kommen in der Praxis und Arbeitsalltag tatsächlich an. Das bedeutet, dass der/die einzelne Teilnehmende das neue Wissen „aus dem Training“ nur zu einem Bruchteil in der täglichen „Praxis der Arbeitswelt“ anwenden kann.
Auf die Vermeidung dieser Lücke legt das Projekt VeränderungsMacher*in daher einen besonderen Wert und setzt im Zuge dessen auf eine Kombination von unterschiedlichen Evaluationstechniken.

Wie gehen wir vor, um zu überprüfen, ob die Qualifizierung wirkt?

Im Zuge der Durchführung werden regelmäßig nach jedem Modul Kennwerte zur Bestimmung der Wirksamkeit der Qualifizierung erhoben. In dieser ergebnisbezogenen Evaluation kann bestimmt werden, inwieweit der Kompetenzerwerb der Teilnehmenden stattgefunden hat und sich beispielsweise Wissenszuwachs, Einstellungsänderungen gegenüber Veränderungsprozessen oder auch das Arbeitsverhalten und sogar Unternehmenskennzahlen im Zeitverlauf verändern.  Dieses Vorgehen geht also weit darüber hinaus, wie herkömmlich üblich, nur die bloße Zufriedenheit von Teilnehmenden zu erfragen – die aber selbstverständlich nicht aus den Augen gelassen wird.

Mit dem/der VeränderungsMacher*in haben wir eine Qualifizierung aufgesetzt, die auf die Vermeidung
einer Transferlücke besonderen Wert legt. Nur durch die Sicherstellung einer zielgerichteten Personalentwicklung
unter optimalen Voraussetzungen, wie sie im Rahmen des Projekts stattfindet,
ist eine umfangreiche und tiefgreifende Organisationsentwicklung überhaupt erst möglich.

Die zweite Evaluationstechnik widmet sich dem Prozess und Umsetzung der Qualifizierungsmaßnahme. Hier werden in der prozessbezogenen Evaluation eine Vielzahl an Kennwerten zur Analyse der förderlichen und hinderlichen Faktoren des Trainingserfolg herangezogen. Damit zielen wir auf die Optimierung der Inhalte der Qualifizierungsmaßnahme ab und schaffen Transparenz darüber, welche Kontextbedingungen in der Weiterbildung angepasst werden müssen, um den Lernerfolg der Teilnehmenden sicherzustellen. Es handelt sich hierbei um eine kontinuierliche „Überprüfung“ mit dem Ziel, die Maßnahme zu optimieren und bedarfsgerecht für die Zielgruppe anzupassen. Für das Projekt VeränderungsMacher*in legen wir mit dieser Evaluation viel Wert darauf, auch über die Inhalte der Qualifizierung hinaus, bestmögliche Vorrausetzungen zu schaffen. Deshalb werden zusätzlich die Rahmenbedingen in den Unternehmen evaluiert, um optimale Voraussetzungen für Veränderungen zu schaffen. Das Vorgehen sieht dabei zusätzliche Gespräche mit den Unternehmensleitungen vor, die analysiert werden, um anschließende Empfehlungen zu geben.

Wir schaffen Transparenz und bleiben gleichzeitig anonym - denn natürlich werden alle beschriebenen Daten anonymisiert erhoben und ausgewertet. Die beschriebenen Kennwerte werden dabei stets als „Gruppe der VeränderungsMacher*innen“ beschrieben und sind damit niemals auf einzelne Personen oder Unternehmen zurückführbar.

Doch nicht nur die Ergebnisse der Evaluation allein tragen zum Schließen der Transferlücke bei. Das Projekt VeränderungsMacher*in stellt außerdem eine digitale Begleitung zur Lernförderung zur Verfügung. Aufbauend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die zeigen, dass Mitarbeitende auf ihrem Lernpfad kontinuierlich begleitet werden müssen, stellt der Ansatz sicher, dass das Erlernte auch wirklich in der Praxis Anwendung finden kann. Mehr dazu in der Modulbeschreibung.

Nur durch die Sicherstellung einer zielgerichteten Personalentwicklung unter optimalen Voraussetzungen, wie sie im Rahmen des Projekts stattfindet, ist eine umfangreiche und tiefgreifende Organisationsentwicklung überhaupt erst möglich.


 
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Kauffeld, S. (2016). Nachhaltige Personalentwicklung und Weiterbildung. Springer Berlin Heidelberg.
Kauffeld, S., & Paulsen, H. (2018). Kompetenzmanagement in Unternehmen: Kompetenzen beschreiben, messen, entwickeln und nutzen. Kohlhammer Verlag.